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Wege durch das Land

Wege durch das Land 2009. Himmelfahrt, westfälische Erdenreise.

Das Literatur- und Musikfest ‹Wege durch das Land› findet zum 10. Mal in Ostwestfalen-Lippe statt und entdeckt mit Poesie eine Landschaft, es erzählt ihre Geschichte neu und unternimmt so eine Poetisierung der Peripherie. In ihrem Jubiläumsjahr wird die Veranstaltungsreihe mit einem Theaterabend für ‹Wege durch das Land› im Landestheater Detmold eröffnet: Ein Kaleidoskop aus Literatur, Musik, Landschaft verbirgt sich im Werk Jürgen von der Wenses. ‹Dies ganze Gebiet ist das Herz Europas, seine Mitte›, schreibt er zum östlichen Westfalen, das er seit 1932 in über 27 000 Kilometern durchwanderte. Der Mensch ist das, was er sieht, was er liest und was er hört. Ausgehend von seinen Briefen inszeniert Klaus Maria Brandauer einen spannenden Theaterabend, er schweift mit ihm ab zu Shakespeare, Goethe, Trakl, Autoren, die Wense in schwierigster Zeit Orientierung gaben. Jürgen von der Wense, Schriftsteller, Komponist, Übersetzer und Universalgelehrter, ist eine faszinierende Gestalt der deutschen Kultur, er war mit Nono und Schönberg befreundet, mit Mahler noch bekannt. Brahms, Bruckner, Beethoven waren seine musikalischen Fixsterne. In seinem letzten Brief, einem ergreifenden Abschiedsbrief der Weltliteratur, schreibt er: ‹Worte dahin, Musik fort, ich denke nur an Wandern, wandern über die Erde, die auch wandert durch die ewig wandernde Welt. Die Wolken sind das letzte im Leben …›

Klaus Maria Brandauer (Rezitation), Daniel Hope (Violine), Sebastian Knauer (Klavier), Hans-Kristian Kjos Sørensen (Perkussion), Christian Weisskircher (technische Leitung)    
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Do 21.05.2009, 18.00 Uhr
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Landestheater Detmold, Theaterplatz 1, 32756 Detmold
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Karten und Informationen
Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe, Hornsche Str. 38, 32756 Detmold __________________________________________________________________
Kontakt
Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe, Detmold
Tel. +49 5231 390604
literaturbuero@owl-online.de
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weitere Information www.wege-durch-das-land.de


Mit „Friede den teutonischen Urwäldern“ ist ein Lamento betitelt, das im 2000. Jahr der Schlacht im Teutoburger Wald ein Totengedenken wagt. Das geschichtliche Ereignis mit seinen wohl bis zu 20.000 Opfern wird zum Anlass für eine weitergehende Fragestellung genommen: Tod und Leiden sind die Fragen, die jeden Menschen beschäftigen, der in die Welt geboren wird. Mit diesen Fragen hat sich der Komponist Arvo Pärt auseinander-gesetzt, nachdem er von Anish Kapoor die Raum-und Zeitdimension sprengende Skulptur Marsyas (2003 Tate Gallery) gesehen hat.
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August 2009
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Christuskirche, Bachstr. 19 b, 32756 Detmold
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Karten und Informationen
Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe, Hornsche Str. 38, 32756 Detmold __________________________________________________________________
Kontakt
Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe, Detmold
Tel. +49 5231 390604
literaturbuero@owl-online.de
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Diese Homepage wurde von LTM AG – Hermannbüro erstellt. Letzte Aktualisierung am 19.04.2010